EIN JAHR IM AUSLAND: 39 OBERSCHÜLER UND OBERSCHÜLERINNEN SIND BEREIT FÜR IHREN SCHULAUFENTHALT IN EUROPA

Feier und Austausch im Beisein des Regionalassessors Gennaccaro mit Jugendlichen, die vor ihrem Auslandsaufenthalt stehen, und jenen, die bereits von ihrem Schuljahr im Ausland zurückgekehrt sind

Veröffentlichungsdatum: Mittwoch, 02. September 2026

Beschreibung

Eine prägende Bildungs- und Lebenserfahrung, die einen tiefen Eindruck im persönlichen Werdegang der Jugendlichen aus der Region hinterlassen wird: Heute fand an der Eurac in Bozen die von der Autonomen Region Trentino-Südtirol organisierte Feier statt, um die 39 verdienstvollen Oberschüler und Oberschülerinnen zu verabschieden, die sich auf einen einjährigen Auslandsaufenthalt begeben, und gleichzeitig diejenigen zu begrüßen, die nach ihrer internationalen Erfahrung zurückgekehrt sind.

Die Veranstaltung, an der unter anderem der Regionalassessor für europäische Integration, Angelo Gennaccaro, teilnahm, bot einen wichtigen Rahmen für Begegnung und Austausch zwischen denjenigen, die kurz davorstehen, die Staatsgrenzen zu überschreiten, und denjenigen, die ihren Auslandsaufenthalt bereits abgeschlossen haben. Auf der einen Seite standen die Aufregung und die Erwartungen derjenigen, die ein Schuljahr an einer Oberschule im Ausland absolvieren werden, auf der anderen Seite die persönlichen Erfahrungsberichte und praktischen Ratschläge derjenigen, die bereits eine wertvolle Chance zur kulturellen und sprachlichen Weiterentwicklung mit Blick auf ihre Zukunft nutzen konnten.

„In die Bildung unserer Jugendlichen zu investieren bedeutet, ihnen die notwendigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um zu bewussten und zukunftsorientierten Weltbürgern zu werden“, erklärte Regionalassessor Gennaccaro. „Jedes Jahr ist der Aufbruch dieser Oberschüler und Oberschülerinnen ein Grund zum Stolz für die gesamte Gemeinschaft von Trentino-Südtirol. Ihre Begeisterung zu sehen, mit der sie sich im Ausland neuen Herausforderungen stellen, und die Reife derjenigen zu erkennen, die zurückgekehrt sind, bestätigt den Wert dieser Maßnahme. Besonders stolz bin ich auf die Arbeit, die wir im Bereich des Rechts auf Bildung geleistet haben: Dass wir einen bestimmten Anteil an Stipendien für Personen mit spezifischen Lernstörungen reserviert haben und sehen, dass die Jugendlichen diese Chance nutzen, zeigt, dass Exzellenz und Leistung immer mit Inklusion und Chancengleichheit für alle einhergehen müssen.“

Recht auf Bildung und Inklusion: Unterstützung für Schüler und Schülerinnen mit spezifischen Lernstörungen

Zu den wertvollsten Aspekten dieser Ausschreibung zählt in der Tat ein konkreter Aspekt, der das Recht auf Bildung und die Barrierefreiheit berücksichtigt: In diesem Jahr haben drei Schüler erfolgreich die für Schüler mit einer Bescheinigung über spezifische Lernstörungen (DSA) reservierte Quote in Anspruch genommen und können somit das 4. Oberschuljahr im Ausland absolvieren. Ein Zeichen dafür, dass die Institutionen Wert auf eine gerechte, inklusive Bildung legen, die die Leistungen jedes Einzelnen würdigt und Zugangsbarrieren überwindet.

Unter den 39 Gewinnern und Gewinnerinnen, die dieses Mal ihr Auslandsjahr antreten, kommen 22 aus der Autonomen Provinz Trient, darunter 19 Mädchen und 3 Jungen, während die Autonome Provinz Bozen durch 17 Oberschüler und Oberschülerinnen vertreten ist, darunter 13 Mädchen und 4 Jungen.

Die jungen Oberschüler und Oberschülerinnen aus der Region verteilen sich auf verschiedene europäische Länder: 14 von ihnen werden ihr Auslandsjahr in Irland absolvieren, 8 in Spanien, 4 in Deutschland, 4 in Frankreich und 3 im Vereinigten Königreich, während 2 Oberschüler und Oberschülerinnen nach Schweden, 2 nach Dänemark und jeweils 1 nach Österreich und nach Finnland reisen.

„Ein Auslandsaufenthalt bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, Selbstständigkeit zu entwickeln und das Bewusstsein ihrer europäischen Bürgerschaft zu stärken. Die Region bekräftigt mit dieser Initiative ihr kontinuierliches Engagement zur Unterstützung der Familien und zur Förderung der Nachwuchsgeneration“, betonte Regionalassessor Gennaccaro abschließend.

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Letzte Änderung:Mittwoch, 02. September 2026