INTERNATIONALE KOOPERATION: TRENTINO-SÜDTIROL BAUT BRÜCKEN DER HOFFNUNG IN 21 LÄNDERN

Regionalassessor Gennaccaro: „Wir unterstützen unsere Vereine dabei, konkrete Projekte umzusetzen und den Menschen in den am stärksten benachteiligten Ländern ein Leben in Würde zu ermöglichen.“

Veröffentlichungsdatum: Freitag, 20. März 2026

Beschreibung

Auf Vorschlag des Regionalassessors für europäische Integration und humanitäre Hilfe, Angelo Gennaccaro, hat die Regionalregierung grünes Licht für einen umfangreichen Plan der internationalen Solidarität gegeben. Die Maßnahme unterstützt die Umsetzung von 47 Hilfsprojekten, die von Vereinen und Komitees aus Trentino-Südtirol initiiert wurden, und erreicht 21 Länder auf vier verschiedenen Kontinenten.

Geografisch gesehen liegt der Schwerpunkt eindeutig auf dem afrikanischen Kontinent mit 33 Projekten, gefolgt von Asien mit 7 Initiativen, Mittel- und Südamerika mit 6 Projekten und Europa (Balkanraum) mit 1 Projekt.

„Das Herzstück dieses Beschlusses ist die Bestrebung, das unermüdliche Netzwerk unseres lokalen Vereinswesens konkret zu unterstützen, das eine über die Grenzen hinaus anerkannte Größe darstellt“, erklärte Regionalassessor Angelo Gennaccaro. „Wir sind fest davon überzeugt, dass es nicht ausreicht, sich auf einzelne Hilfeleistungen zu beschränken, sondern dass konkrete nachhaltige Projekte geschaffen werden müssen, die langfristig Bestand haben. Der Bau einer Schule, eines Brunnens oder einer Gesundheitseinrichtung in Afrika und Südamerika bedeutet, die Grundlage für das Wohlergehen und die Selbstbestimmung ganzer Bevölkerungen zu legen. Diese Menschen zu unterstützen – indem man Gesundheit und Bildung gewährleistet – ist der edelste und wirksamste Weg, eine gerechte und nachhaltige globale Entwicklung zu fördern.“

Greifbares Engagement: die wichtigsten Initiativen vor Ort

Das Engagement der Region äußert sich in einer Reihe von Solidaritätsprojekten, die von Schulbau bis zur Notfallmedizin reichen. Dies sind nur einige der bedeutendsten Projekte eines Plans, der die Region als Brücke zwischen lokalem Ehrenamt und globalen Bedürfnissen positioniert – mit dem Ziel, nicht nur Hilfe, sondern auch Kompetenz und Hoffnung zu exportieren. In Südamerika beispielsweise ist das Engagement besonders in Peru sichtbar, wo der Verein La Goccia ODV aus Salurn das Leben mehrerer Gemeinschaften verändert: vom Ausbau des Bildungszentrums San Jose Obrero in Monterrey über die Installation von Solaranlagen in Sucre bis hin zu den Festigungsarbeiten an der Schule in Pomabamba.

Auf dem afrikanischen Kontinent ist das Engagement der Region noch flächendeckender. In Uganda engagiert sich die Circle Association aus Meran für den Wiederaufbau von Schulen in Kyeera und Isunga, während der Verein ACAV aus Trient das Projekt „Educazione al Futuro“ mit dem Bau einer Grundschule für die Flüchtlinge des Lagers Rhino Camp vorantreibt. Ebenfalls in Uganda wird die Eine-Welt-Gruppe Kastelruth den Schülern der St. Joseph Mparo mit neuen Schlafräumen und Sanitäranlagen menschenwürdige Lebensbedingungen gewährleisten.

Im Gesundheitsbereich sticht die großartige Arbeit des Vereins Amici della Neonatologia Trentina hervor, der ein Netzwerk von Krankenhäusern zwischen Sambia und dem Kongo unterstützt und zudem eine ökologisch nachhaltige Mehrzweckeinrichtung in Barsaloi in Kenia errichtet. In demselben Land wird der Zugang zu Wasser durch einen neuen Brunnen von Africa Rafiki in Laresoro gesichert, während die Missionsgruppe Regina Pacis aus Bozen die Krankenpflegeschule San Francesco erweitert. Die regionale Solidarität erreicht auch Guinea-Bissau, wo der Verein Noi Oratorio 5 Frazioni aus Stenico eine wichtige Gesundheitseinrichtung in Fanhe errichtet, sowie Benin, wo die Gruppe Un Pozzo per la Vita aus Meran ein Frauenhaus für gefährdete Mädchen baut.

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Letzte Änderung:Freitag, 20. März 2026