JUSTIZ: UNBEFRISTETE EINSTELLUNG VON 29 BEAMTEN FÜR DIE GERICHTSÄMTER

Zanotelli: „Eine konkrete Maßnahme gegen den Personalmangel im Justizbereich“

Veröffentlichungsdatum: Donnerstag, 02. Juli 2026

Beschreibung

Es ist eine maßgebliche Wende für die Stärkung und Effizienz der Gerichtsämter im Oberlandesgerichtssprengel Trient eingetreten. Die Regional­regierung hat auf Vorschlag der Vizepräsidentin Giulia Zanotelli die Einstellung mit unbefristetem Arbeitsverhältnis in Vollzeit von Beamten des Amtes für den Prozess, die zuvor mit Wettbewerb ausgewählt worden waren, beschlossen.

Ab 1. Juli 2026 wurden 29 Gewinner des Wettbewerbs für die ausgeschriebenen Stellen formell eingestellt und im Berufsbild Höherer Beamter / Höhere Beamtin für Justizdienste in den Stellenplan eingestuft. Im Einzelnen werden 27 Beamten den Gerichtsämtern in Trient und 2 den Gerichtsämtern in Bozen zugewiesen, wobei Letztere über die erforderliche Bescheinigung über die Kenntnis der italienischen und der deutschen Sprache verfügen.

Vizepräsidentin Giulia Zanotelli erklärte: „Heute geben wir eine konkrete Antwort auf den Personalmangel, der seit langer Zeit das Justizwesen in unserer Region belastet. Die Stabilisierung dieser Beamten mit unbefristetem Arbeitsverhältnis ist eine strategische Investition, um die Abläufe in der Justiz in Trient, Rovereto und Bozen zu beschleunigen. Die Region leistet weiterhin ihren Beitrag bei der Verwaltung des unterstützenden Personals und garantiert damit den Bürgern und Bürgerinnen Effizienz und dem regionalen Justizwesen Stabilität.“

Die endgültige Aufteilung des Personals auf die beiden Provinzen sieht die Zuweisung von 26 Beamten für die Gerichtsämter Trient und Rovereto und 2 Beamten für die Gerichtsämter Bozen vor, wobei Letztere über die erforderliche Bescheinigung über die Kenntnis der italienischen und der deutschen Sprache verfügen. Nachstehend die Aufteilung im Einzelnen:

  • Landesgericht Trient: 14 Personaleinheiten
  • Oberlandesgericht Trient: 7 Personaleinheiten
  • Landesgericht Rovereto: 4 Personaleinheiten
  • Landesgericht Bozen: 2 Personaleinheiten
  • Staatsanwaltschaft Trient: 1 Personaleinheit

(1 Stelle ist derzeit unbesetzt)

Vergleich mit dem Dreijahreszeitraum 2023-2025: Entwicklung der Personalfluktuation

Der aktuelle Einstellungsplan ist Teil eines Plans zur Stärkung des Personals, der sich im Laufe des vergangenen Dreijahreszeitraums (2023-2025) bedeutend weiterentwickelt hat. Die Analyse der Zu- und Abgänge bei den Gerichtsämtern verdeutlicht die Bemühungen, die unternommen wurden, um der Fluktuation entgegenzuwirken und die Kontinuität der Dienstleistungen zu gewährleisten.

  • Im Jahr 2023 wurden 30 Neueinstellungen (davon 21 durch öffentlichen Wettbewerb und 8 durch direkten Übergang oder Abordnungen) und 38 Dienstaustritte, u. a. 21 Pensionierungen und 9 Einstufungen in ein höheres Berufsbild, verzeichnet.
  • Im Jahr 2024 gab es dank einer deutlichen Beschleunigung der Einstellungsverfahren eine Trendumkehr. Die Einstellungen stiegen auf 52 Personaleinheiten, davon 50 Gewinner von Wettbewerben. Damit wurde die Zahl der 46 Dienstaustritte des Jahres (davon 29 Pensionierungen und 13 Übergänge in ein höheres Berufsbild) übertroffen.
  • 2025 hat sich dieser positive Trend bestätigt und in Bezug auf den Dreijahreszeitraum wurde eine Höchstzahl an Neueinstellungen verzeichnet. In den Gerichtsämtern wurden 62 neue Personaleinheiten eingestellt, davon 52 durch öffentlichen Wettbewerb und 8 durch Mobilität oder Abordnung. Demgegenüber gab es einen starken Rückgang der Dienstaustritte, deren Zahl sich insgesamt auf 43 belief.

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Letzte Änderung:Donnerstag, 02. Juli 2026